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Hornhauterosion und trockene Augen bei Rico

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Hornhauterosion und trockene Augen bei Rico

Beitragvon Rico11 » 1. Jan 2014 13:13

Hallo liebe Bine, hallo liebe underdogma, hallo liebe Mitglieder!

Ich habe eure Beiträge mit sehr großem Interesse gelesen, da auch mein Rico sehr massive Augenprobleme hat. Wie geht es denn euren Hunden nun??? Habe den gesamten Beitrag gelesen und so mit Abby mitgefiebert. Ich hoffe so sehr, dass es Abby nun nach dieser OP gut geht.

Ich habe in einem anderen Forum bereits über Rico’s Augenprobleme geschrieben, so richtig hilfreich waren die Antworten für ihn leider nicht. Aber ich hoffe, dass vielleicht zumindest dem einen oder anderen Hund damit geholfen werden kann. Ach ja, Rico ist ein Mischling und er kam zu mir im August 2012, wobei er schon gut 10,5 Jahre (geschätzt) war. Begonnen hat alles dann ca. Ende Jänner 2013. Leider wurden die Symptome vorher auch nicht richtig gedeutet. Er hatte rinnende Augen, doch die Tierärzte meinten, dies haben mehrere Hunde. Dass es sich dabei um trockene Augen handeln könnte, wissen leider die wenigsten „normalen“ Tierärzte.
Und leider gibt es nicht so viele hilfreiche Infos im Internet dazu zu finden.

Dies zur Info vom Forum von Anfang März 2013:
Es kam plötzlich über Nacht. Sein linkes Auge war komplett geschlossen. Während des Tages war es dann doch wieder offen. Als es am nächsten Tag in der Früh auch wieder zu war (er hat es regelrecht voll zugedrückt) bin ich zum TA und bekam zuerst mal Tropfen wegen einer Augenentzündung. Am Tag ging es dann immer relativ gut, am Abend fing es dann wieder an, dass es halb geschlossen war. Aber es war etwas besser, bis es dann nach ca. 1 Woche plötzlich total schlecht wurde.
Bin dann am Sonntag in die Tierklinik (Notdienst). Es wurde festgestellt, dass die Hornhaut verletzt ist und die Therapie wurde auf 2 verschiedene Salben umgestellt. Nach 4 Tagen bei der Kontrolle in der Tierklinik war die Hornhaut besser verheilt und ich war total happy.
3 Tage später war es dann wieder schlechter. Ich habe auch mit meinem TA telefoniert und dieser riet mir, Dr. Fritsche (Augenfacharzt) in München aufzusuchen. Obwohl Sonntag (10.2.13) war, gab es dort einen Notdienst.
Die Diagnose: Hornhauterosion i.S. eines Boxerulkus (derzeit akut im linken Auge) und Keratokonjunktivitis sicca (trockenes Auge) bei beiden Augen.
Laut Befund von Dr. Fritsch: „Der Boxer-Ulkus, auch oberflächliche, chronisch ulzerierende Keratitis genannt, ist eine Erkrankung, bei der das Hornhaut-Epithel keine Haftung an der darunter liegenden Basalmembran und dem oberflächlichen Stroma findet und sich partiell ablöst. Auch das neu gebildete Epithel kann sich nicht mit einer Unterlage verbinden, wodurch der Defekt nicht abheilt. Durch eine Gitterkeratotomie wird dem neu gebildeten Epithel die Möglichkeit gegeben, sich in die feinen Rillen des Gitters anzuhaften. Es wurde dieser Eingriff unter Lokalanästhesie durchgeführt und wurde dabei mit einer Nadel gitterförmig die Hornhaut eingeritzt, wobei die Hornhaut in den meisten Fällen nach 14 bis 21 Tagen abheilt. Diese Erkrankung ist eine Veranlagung, welche immer wieder beidseitig auftreten kann. In diesem Fall muss dann wieder eine Gitterkeratotomie durchgeführt werden, da die Hornhaut sonst nicht abheilen wird.“
Und die Therapie des trockenen Auges bedeutet eine lebenslange Pflege und Befeuchtung der Augen mittels Tränenersatz.
Ich bekam 2 verschiedene Tropfen und 2 Salben. Am linken Auge 5x tgl. Floxal und 5x tgl. Hylo-Parin (beim Hornhautdefekt). Am rechten Auge (trockenes Auge) 2x tgl. Optimmune Salbe und 3-5x tgl. Hylo-Parin Tropfen. Und eine Vitamin A Salbe vor dem Schlafen.
Nach 8 Tagen Kontrolle bei meinem Tierarzt. Die Hornhaut war soweit verheilt, aber komplett rauh (dies auch bedingt, da überhaupt keine Tränenflüssigkeit produziert wird und es sehr lange dauern soll, bis dies abheilen könnte). Das Auge kneift Rico meist zusammen. Nach einem Monat sollte die nächste Kontrolle erfolgen.
Nach 1 Woche (25.2.13) bin ich dann wieder zu meinem TA, da es nicht besser wurde. Dieser hat mir geraten, nochmals zu Dr. Fritsche zu fahren. Ich bekam am selben Tag noch einen Termin bei Dr. Fritsche selbst. Das Problem ist laut Dr. Fritsche, dass beide Krankheiten zusammen kommen, es wäre eines davon schon ein größeres Problem.
Die neue Therapie für beide Augen:
in der Früh reinigen mit Blephasol (es bildet sich immer ein zäher Schleim im linken Auge)
2x täglich (früh und abends) ein Augenöl (von Dr. Fritsche hergestellt)
8x täglich Hylo-Gel (kann ich mit Hylo Parin) kombinieren
nachts zum Schlafen: Vita-Pos-Salbe
Leinöl oder Hanföl 1 EL pro Tag in die Mahlzeit
Pilomann Augentropfen ins Futter. Am 1. Tag 1 Tropfen, am 2. Tag 2 Tropfen usw. wenn man Nebenwirkungen (z.B. Übelkeit mit Erbrechen, Durchfall, schweres Schnaufen) bemerkt, dann sollte man 2 Tropfen weniger geben und dabei mal bleiben. Diese Tropfen machen mir schon auch große Sorgen, da es sich eigentlich um augeninnendrucksenkende Tropfen zur Behandlung des Grünen Stars (Glaukom) handelt und ich sie aber ins Futter geben soll. Habe deshalb bei Dr. Fritsche nochmals angerufen um mich zu versichern, ob dies wirklich notwendig ist und es ihm wirklich nicht schadet. Angeblich ist das so eine geringe Dosis, dass es nicht schaden soll und dies bei trockenen Augen wirklich helfen könnte. Ich würde alles machen, damit es Rico’s Augen wieder besser geht, nur schaden möchte ich ihm selbstverständlich auch nicht.
Und es sollte immer eine Stunde zwischen der Gabe von Öl, Gel und Salbe sein und das Gel über den ganzen Tag regelmäßig verteilt werden.
Der Beitrag wurde dort dann leider übersehen und es wurde erst im September nach seinem Befinden gefragt.

Hier mein Beitrag vom September 2013:

Die oben bereits erwähnten Probleme bestehen bereits seit ca. Mitte/Ende Jänner (Trockene Augen). Zumindest die Hornhaut (war auch kaputt) ist soweit wieder heil, aber kann immer wieder kaputt gehen (Boxerulkus). War x-mal beim Tierarzt, 2x in der Tierklinik in Gnadenwald, 3x in München beim Augenfacharzt und sicher schon 10x bei einer Augen-fachärztin (Dr. Vera Neun), welche ihre Ordination kurz vor Rosenheim in Deutschland hat. Und jedes Mal das große Zittern ob die Hornhaut wieder kaputt ist. Und ca. stündlich braucht er Tropfen wegen der trockenen Augen. Haben wohl schon fast alles durch. Er verträgt auch nicht alles. Dann immer wieder Versuch mit Salben, Gels. Dann homöopathische Spritzen, jetzt oral (homöopathisch) und immer wieder Augen spülen (bildet sich immer wieder Schleim) und mit Mullkompressen reinigen (die Spüllösungen und die Mullkompressen kann ich gar nicht genug besorgen, so viel benötige ich). Jeden Tag Leinöl ins Futter (zuerst 1 EL aber da musste ich ein wenig zurückgehen, denn das ist auf die Dauer zu viel). Und auch Schleimlöser mussten wir teils, wenn der Schleim wieder besonders zäh war. Dann gibt es eine Salbe gegen Neurodermitis – Protopic - (ging gar nicht) und ein eigens produziertes Öl, welches auch ins Futter kam (dieses hatte ich von Dr. Fritsche damals bekommen und sollte die Tränenflüssigkeit wieder anregen, aber half überhaupt nichts). Habe schon einen Koffer voll Medikamente daheim, teilweise mussten wir dann immer wieder wechseln und das angebrauchte Medikament kann man nach einer gewissen Zeit ohnehin nicht mehr nehmen.
Druckpunktmassage haben wir auch schon 2x gemacht, ab nächster Woche geht diese Behandlung wieder weiter. Das Blut ließ ich 2x untersuchen um etwaige Krankheiten (z.B. Diabetes, Schilddrüse, Leishmaniose, Staupe etc.) auszuschließen.

Man geht davon aus, dass es erblich bedingt ist und dies kann bei Hunden dann im höheren Alter durchschlagen. Es kann längere Zeit vorher mit „tränenden Augen“ beginnen, auch eben ohne einer Augenentzündung (so wie es bei Rico war) und man sieht oft auch Tränenspuren im Fell. Dies wird leider von „normalen“ Tierärzten oft nicht erkannt und nicht behandelt. Denn tränende Augen können viele Ursachen haben und haben teilweise auch nicht viel zu bedeuten, da rassebedingt Hunde auch z.B. bei Wind diese Anzeichen haben können. Aber auch Juckreiz, vermehrtes Blinzeln und Augenrötung mit Eiteransammlung wären ein Anzeichen für trockene Augen. Wird auch sehr oft leider mit einer Bindehautentzündung verwechselt und falsch behandelt.

Und besonders schlimm ist es, mal gibt es wieder eine Besserung, dann wieder voller Rückschlag. Dann Entzündung (bzw. rote Bindehaut), Anschwellung, Zukneifen wegen der Schmerzen, dann geht’s wieder besser. Problem: die Tränenflüssigkeit ist bei beiden Augen fast null, wird auch angeblich nie mehr wieder gut, man könnte eventuell nur eine Besserung erzielen. Tropfen wird er ohnehin lebenslang benötigen, auch wenn es besser werden sollte.

Einzige Möglichkeit sonst: Speichelgang zum Auge verlegen mittels OP. Wenn dies helfen würde, hätte ich es schon längst getan. Hier sind die Risiken jedoch viel zu groß und vor allem versiegt auch in eventuell gut einem Jahr dann dieser Speichel. Das kommt für mich nicht in Frage, dass ich Rico – besonders in seinem Alter - dies antue.

Für die Diagnose des „trockenen Auges“ ist die wichtigste Untersuchung der sogenannte „Schirmer Tränentest“.

Ziel wäre, dass die Produktion der Tränenflüssigkeit wieder angeregt wird. Durch mangelnde Tränenflüssigkeit ist die Heilung eines Hornhautdefekts auch sehr langwierig.

Eine kaputte Hornhaut (kann man mit bloßen Auge meist nicht erkennen) lässt sich mit dem Fluorescein-Test nachweisen. Liegt eine Hornhautverletzung vor, sollten keinesfalls Medikamente mit Cortison verwendet werden, da dadurch tiefe Hornhautverletzungen und auch Durchbrüche entstehen könnten. Cortison könnte bei einer Fehldiagnose von z.B. einer Augenentzündung verschrieben werden. Auch bei zu hohem Augendruck könnte Cortison fatale Wirkungen haben. Sollte jedenfalls von einem Tierarzt eine Augenentzündung behandelt werden und es stellt sich nicht gleich eine Besserung ein, so würde ich sofort einen Augenfacharzt aufsuchen. Bzw. würde ich ohnehin keine Salbe mit Cortison ins Auge geben, ohne geprüft wurde, dass die Hornhaut intakt ist. Laut Augenärztin: es darf niemals eine Salbe mit Cortison ins Auge gegeben werden, wenn die Hornhaut kaputt sein könnte!!

Durch die trockenen Augen kann auch ein Hornhautgeschwür entstehen.
Trockene Augen können durch Transparenzverlust der Hornhaut zur Einschränkung der Sehfähigkeit bis zur Blindheit führen.
Vor allem leiden Hunde mit trockenen Augen meist an hochgradigen Schmerzen und muss unbedingt eine rasche (und leider meist auch lebenslange) Behandlung erfolgen.

Und alles zusammen kann dahin führen, dass dem Hund die Augen entfernt werden müssen.
Update vom 28.12.13:
Also die Piloman Tropfen ins Futter haben wir schon seit einiger Zeit beendet, haben nicht wirklich eine Besserung gebracht.
Die homöopathischen Mittel Mucosa compositum ad us. vet. und Kalium bichromicum-Injeel bekam Rico ca. 2 Monate je 2x die Woche an verschiedenen Tagen gespritzt, dann ca. 3 Monate oral. Diese haben wir jetzt mal Anfang Dezember beendet.
Er hat schon noch immer wieder einen Schleier im Auge bzw. ganz wenig weißen Schleim, wir haben es aber recht gut in den Griff bekommen. Wichtig ist halt, immer wieder zu spülen.
Die Spüllösung Ophto Lavas soll auch lt. Augenärztin die Beste sein. Diese verwende ich ja nun schon ewig. Angeblich soll es diese aber in der Form bald nicht mehr geben.
Wir haben nun auch im Dezember mit einem eigenen "Öl" von Frau Dr. Neun wieder angefangen. Dieses heißt Ciclosporin Augentropfen (ist mit Maisöl). Das damalige von Herrn Dr. Fritsche war mit einem anderen Öl, welches er nicht so gut vertragen hat und auch nichts gebracht hat.

Derzeit schaut die Therapie wie folgt aus:
früh: spülen, 1 Tropfen Hylo-Care AT und gleich anschließend 1 Tropfen Ciclosporin AT
nach einer Stunde: Artelac Nighttime Gel
während dem Tag immer wieder (so ca. jede Stunde) abwechselnd Hylo-Parin AT und Artelac Rebalance AT
Leinöl gibt es tägl. noch ganz wenig ins Futter
abends: wieder gleich wie in der Früh und zwar:
1 Tropfen Hylo-Care AT und gleich anschließend 1 Tropfen Ciclosporin AT
nach einer Stunde: Artelac Nighttime Gel
bis zum schlafen gehen: nochmals Hylo-Parin AT und Artelac Rebalance AT
zum schlafen: Oleovit Augensalbe

Als wir die oben erwähnten beiden homöopathischen Mittel einige Zeit gegeben hatten, gab es fast nie mehr gelben oder grünlichen Schleim. Seit ca. 2 Monaten nur 3x, da habe ich für ca. 3-4 Tage gleich 2x tägl. die Fucithalmic Vet. AT verwendet und die Ciclosporin AT in dieser Zeit nicht gegeben.
Zu den Salben Optimmune und VitA-POS: können bei anderen vielleicht gut sein, Rico verträgt sie jedoch leider nicht besonders gut. Dafür aber wie oben erwähnt die Oleovit Augensalbe passt super.
Die letzte Hornhautverletzung hatten wir mit der Cavasan Augensalbe wegbekommen. Nur soll es diese leider nicht mehr geben. Hoffe, dass die Hornhaut weiterhin ganz bleibt. Durch den Boxerulkus könnte diese ja leider immer wieder kaputt werden. Und vor allem die Heilung bei dieser Krankheit ist das große Problem.
Am linken Auge hat er zwar "Narben" von der Gitterkeratotomie, aber seither war die Hornhaut GsD nicht mehr kaputt. Und beim rechten Auge - wie schon gesagt - bekamen wir die Hornhautverletzung nur mit der Cavasan AS weg.
Man kann zwar nie sagen, wie es sich weiter entwickelt, aber das Wichtigste an der Behandlung ist, dass man Schmerzfreiheit erzielt. Egal ob Wind, Sonne oder Schnee, bei den Augen empfindlich ist Rico jedenfalls. Er kneift dann die Augen zusammen. Wir haben auch schon einige Brillen probiert, jedoch diesem kleinen Knopf passten leider bisher keine ohne dass sie ihn behindern würden.
Die Sehfähigkeit ist ohnehin bei ihm ein ganz klein wenig eingeschränkt. Ist nicht immer gleich, einmal besser, einmal etwas weniger. Aber Rico jetzt schon die Augen entfernen zu lassen, das wäre ganz schlimm für ihn (das habe ich geschrieben, da jemand gemeint hat, man sollte doch vielleicht in Erwägung ziehen, die Augen zu entfernen). Sollte es nicht mehr anders gehen, werde ich das in Absprache mit Frau Dr. Neun selbstverständlich auch in Erwägung ziehen. Da habe ich vollstes Vertrauen zu ihr. Aber solange wir ihm das Augenlicht erhalten können, werden wir alles versuchen.
Jetzt bin ich nur mehr alle ca. 5 bis 6 Wochen bei Frau Dr. Neun. Am Montag, 30.12.13 habe ich den nächsten Termin.

Update von heute 1.1.2014:

Am 30.12.13 waren wir wieder bei Frau Dr. Neun. Die Hornhaut ist GsD noch intakt. Kleine Eintrübungen sind normal. Rote Äderchen hat er auch, aber nur wenige. Und auch ab und zu ist er unterm Lid etwas geschwollen. Die Therapie bleibt so, wie ich am 28.12.13 geschrieben habe. Habe nun zusätzlich das Vitagel bekommen (auch mit Vitamin A und muss im Kühlschrank gelagert werden), welches nun 1x am Tag zusätzlich versucht wird. Und auch das Pan-Opthtal Gel mal mitbekommen, da warte ich jetzt aber erstmals ab, wie es mit der Therapie geht und wie er das Vitagel verträgt. Das Artelac Nighttime Gel kann ich auch 3x täglich verwenden.
Jedenfalls gegen früher geht es ihm wirklich schon viel besser. Schlimm war ja immer dieser gelblich bis grünliche zähe Schleim, den man fast nicht ausspülen konnte. Und wichtig ist vor allem immer spülen, damit das Auge sauber ist.
Und ich muss jetzt wirklich auch mal meinen kleinen Schatz ganz fest loben, er ist so tapfer und brav. Er vertraut mir zu 1000 Prozent und er fühlt, dass ich ihm nur helfen möchte.

So nun bin ich mal fertig mit meiner Berichterstattung. Auch wenn uns vielleicht niemand helfen kann, so hoffe ich doch, dass das eine oder andere dabei ist, was einem anderen Wauzi helfen kann.

glg vom kleinen Rico
Rico11
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Re: Hornhauterosion und trockene Augen bei Rico

Beitragvon Tina B. » 1. Jan 2014 14:09

Hi,

ich habe deinen Beitrag in ein eigenes Thema umgewandelt. Ich glaube, dass wird euch eher gerecht und man kann besser auf den jeweiligen Fall eingehen.

Ihr habt ja schon eine mehr als umfangreiche Krankengeschichte hinter euch!
Der Verlauf der Erkrankung von Rico ist wirklich dramatisch. Was für ein Mischling ist er denn?

Zum besseren Verständnis, was es mit der Krankheit auf sich hat: Keratokonjunktivitis sicca (KCS)
Wenn man sieht, wie kurz Augentropfen nur vorhalten...es ist wirklich eine umfangreiche Pflege, die man seinem Hund dann zukommen lassen muss.

Ich hoffe sehr, dass es dir gelingt, Rico weiterhin so zu behandeln, dass sein Augenlicht erhalten bleiben kann.

Wie schon geschrieben wurde; bei unserem Pudel wurde auch die Speicheldrüse ins Auge verlegt und er kam damit gut klar und lebte noch weitere Jahre relativ problemlos.
Auch unser Fox litt am trockenen Auge, was aber vom Tierarzt sehr schnell erkannt wurde. Wir haben sie problemlos mehrere Jahre mit befeuchtenden Augensalben behandelt und es gab bei ihr weder Probleme noch Einbußen der Sehfähigkeit. Sie bekam dann später zwar grauen Star, aber das sehe ich im hohen Alter nicht als Problem an.

Die Problematik, dass viele Menschen ein tränendes Auge nicht mit einem trockenen Auge verbinden, ist wirklich vorhanden. Denn wenn es tränt sollte ja genügend Flüssigkeit vorhanden sein, denkt man sich so. Aber nicht jedes tränende Auge ist oder wird ein trockenes Auge. Gewissheit bekommt man mit dem entsprechenden Test.
Das der Tränenfilm reißt und damit die Hornhaut ungeschützt ist, glauben viele Menschen auch erst, wenn sie beim Augenarzt die entsprechende Diagnose erhalten.
Es zeigt sich immer wieder, dass jede Krankheit, die ein Mensch hat, auch ein Hund haben könnte. Auch ein Gedanke, der vielen Menschen erst mal fern ist.

Dein Bericht ist daher wichtig, denn er führt vor Augen, wie schnell das Augenlicht gefährdet sein kann.
Vielen Dank dafür!

Lieben Gruß Tina
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