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Kranker Khali

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Re: Kranker Khali

Beitragvon anka66 » 26. Mär 2013 21:11

Ja, Claudia, da hast Du sicher recht. Was wir so im Laufe der Jahre im Körper ansammeln, merkt man auch immer erst, wenn Beschwerden auftreten und keiner weiß, woran es liegt. Dann beginnt für viele eine lange, mühselige Suche. Menschen leben 70-80 Jahre oder auch noch länger, Hunde zwar wesentlich kürzer, nur 10-15 Jahre und aber selbst dort kann man immer mehr Unverträglichkeiten und Allergien beobachten.
!!! Einmal Aussie - immer Aussie !!!
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Re: Kranker Khali

Beitragvon von den grauen Anfurten » 26. Mär 2013 22:57

Tina B. hat geschrieben:Wer sich vor der Aufnahme von Quecksilber schützen möchte, der dürfte eine Menge Nahrungsmittel nicht mehr zu sich nehmen. Und nicht mehr an Autobefahrenen Straßen laufen. Denn die Autoabgase, die dort herumpuffen, sind für unsere bodennahen Hunde auch nicht ohne.

Das finde ich aber eine etwas befremdliche Einstellung, mal ganz davon abgesehen, das meine Hunde sehr selten durch die Großstadt oder an stark befahrenen Straßen geführt werden. Ich versuche je gerade, das meine Hunde möglichst gesund essen, und nicht so viel unkalkulierbare Mengen Schadstoffe durch das Trockenfutter aufnehmen. Es ist doch paradox, wenn ich es ihnen dann hinterher doch in jährlichen Dosen verabreiche. Ich meine: nur weil Antibiotika im Hähnchen sind brauche ich mir doch nicht zuzätzlich bei jedem Hüsterchen die volle Dröhnung AB reinzuhauen?

ClaudiaS hat geschrieben:Eine Frage drängt sich doch wirklich auf. Warum ist bei Humanimpfstoffen fast immer ein jahrelang bestehender Impfschutz gegeben und im Veterinärbereich sollte das nicht so sein? Was denn? Haben sie für die Tiere absichtlich Impfstoffe entwickelt, die nur ein Jahr wirken oder verschweigen sie uns, dass der Impfschutz genauso wie beim Menschen jahrelang bestehen bleibt

Aus dem gleichen Grund, weshalb Waschmaschinenhersteller festverschweißte, mangelhafte Teile einbauen? Profitgier ?

http://www.gesundheitlicheaufklaerung.d ... eitsrisiko
Jetzt isse mit einmal "giftig", nachdem ich sie 40 Jahre geschluckt habe. Hat mir damals als 12jährige keiner gesagt. Völlig harmlos. Alle nehmen sie doch.
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Re: Kranker Khali

Beitragvon Claudia » 27. Mär 2013 07:58

Zu den MAK´s: Es reicht vollkommen, wenn nur das Blut von einem Welpen untersucht wird.

Natürlich sind wir und unsere Hunde täglich vielen Umweltbelastungen ausgesetzt. Das kann man leider nicht wirklich verhindern. Deswegen versuchen wir ja über Futter usw. den Hunden so wenig zusätzliche Belastung wie möglich zuzumuten.
Deswegen würde ich bei der Tollwutimpfung immer darauf achten, dass ein Thiomersalfreier Impfstoff zum Einsatz kommt.
Das sind z.B. Rabsisin (als Einzelimpfstoff) oder Virbac. Ich würde auch immer darauf bestehen, dass 3 Jahre Gültigkeit eingetragen werden, das ist so auch auf den Beipackzetteln angegeben.

Eine unserer Katzen hatten ein Fibrosarkom an der Impfstelle zwischen den Schulterblättern. Unsere TA hat sofort von einem Impfsarkom gesprochen. Wir hatten Glück und es konnte komplett entfernt werden.
Da bei Katzen die Impfsarkome leider häufig auftreten, wurde die Empfehlung der Impfstelle geändert. Es wird jetzt meist in den Oberschenkel geimpft, den kann man leichter amputieren. :-(

Impfschäden sind häufiger als gedacht, nur werden sie kaum dokumentiert, da kein Interesse daran besteht.
Ältere oder kranke Tiere würde ich so vorsichtig wie möglich impfen, da sie die Belastung durch die Impfung doch nur sehr schwer verkraften.
LG
Claudia und die Gang
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Re: Kranker Khali

Beitragvon Sikisaki » 28. Mär 2013 23:34

Ich bin auch jemand der nur das notigste impft. Das heißt meine Hunde bekommen im jungen Alter eine Grundimmunisierung und danach wird nur noch alle drei Jahre Tollwut geimpft. Die Tollwutimpfung gibt es auch nur damit meine Hunde in Ausstellunghallen mit rein können.
Ich habe meinen ersten Hund an einer Impfung verloren und das war sehr schlimm für mich,
Ich hatte Willi schon 6 Jahre lang, er wurde im Tierheim geimpft, war also grundimmunisiert.
Wie gesagt er lebt 6 Jahre lang als völlig gesunder Hund bei mir, ich habe immer gesagt" Der Williist so gesund und robust, der wird bestimmt 18"
Leider dachte ich irgendwann das eine "guter Hundehalter" ja auch auf die Impfungen achten muss und ließ Willi impfen. Er bekam eine 6 fach Impfung, in die Flanke bekommen. Ich wunderte mich noch warum der Tierarzt so eine komische Stelle wählt für die Spritze.

Nach 3 Monaten habe ich einen Knubbel entdeckt, genau an der Stelle in die geimpft wurde. Dieser Knubbel wuchs leider so schnell das er innerhalb weinger Tage die Größe eines Tennisballs hatte. Es hat sich durch eine Gewebeprobe heraus gestellt das es ein Fibrosakrom war, eine Krebsart die bei Katzen sehr häufig an Impfstellen vorkommt.

Leider verstarb Willi nur einige Wochen später, als der Tumor schon die Größe einer Honigmelone hatte und innerlich platze.

Ich werde meine Hunde nur noch so wenig impfen wie nötig!

Hier ein interessanter Link zum Thema Impfschäden

http://www.unternehmen-berichten-online ... aeden.html
Die Reise des Lebens in Gesellschaft von Tieren ist wie eine Reise mit Engeln, Führern, Hütern, Hofnarren, Schatten und Spiegeln. ( Suzanne Clothier )
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Re: Kranker Khali

Beitragvon Sikisaki » 28. Mär 2013 23:36

Noch ein Link der aber sehr lang ist,aber es lohnt sich ihn mal durchzuarbeiten

http://webseiten.dns4biz.org:8086/impff ... mmlung.pdf
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Re: Kranker Khali

Beitragvon Tina B. » 31. Mär 2013 17:35

Hi,
genau das versuche ich auch: Möglichst gesunde Lebensbedingungen für meine Familie zu erreichen. Aber Menschen mit ihren Tieren leben nicht unter einer Käseglocke, sondern wir nehmen am täglichen Leben in Ballungsgebieten und Industriestaaten teil. Fast jeder hat ein Auto, und schädliche Niederschläge fallen weltweit auf den Boden. Wasser ist auch nicht mehr das, was es mal war...Ein gewisses Grundvertrauen mit gerechtfertigtem Misstrauen sollte man schon haben, aber wie heißt es doch: Heute kann man sich nur so gesund wie möglich vergiften.
Wie ClaudiaS schon schrieb, ist es die Summe aller Belastungen, die vielleicht irgendwann einen Unterschied ausmachen.
Denn wer kann schon heute mit meinetwegen 50 Jahren sagen, ob irgendwas, was er mit 14 auf irgendeine Art zu sich nahm, den Ausschlag für XYZ gab. Selbst durchgeimpfte Frolichunde werden 18 Jahre alt...und seit der Entdeckung der Epigenitik wurde wieder ein ganz neues Kapitel aufgeschlagen.
Damit möchte ich ausdrücken, dass ich es als Laie als schwierig ansehe, deutliche Zuordnungen von Ursache und Wirkung vorzunehmen, da ein Thema wie die Funktionsweise des Immunsystems sehr komplex ist. Aber das kann jeder gerne sehen, wie er möchte.

Es ist mehr als tragisch, wenn Imfpschäden Leid verursachen. Aber es ist auch tragisch, wenn ungeimpfte IHunde erkranken oder sterben, weil sie keinen Impfschutz haben (wie bei uns- Anka schrieb es schon. Fall zwei in der Verwandschaft: Hund wurde umgehend eingeschläfert, weil er keine Impfungen hatte und mit einem wahrscheinlich tollwütigem Fuchs Kontakt hatte) oder dass ungeimpfte Hunde andere anstecken.

Lese ich den ersten Link-Text von Simone, habe ich den Eindruck, alle geimpften Individuen müssten sich in Quallen verwandeln und mindestens sterben.
Solche Texte sind nichts für mich und sie helfen mir auch nicht, mich möglichst objektiv zu informieren.
Ein Gegenbeispiel: Ratioblog
Es ist nicht einfach, objektiv Informationen zu sammeln :)

Liest man sich die Leitlinien zur Impfung von Kleintieren durch, findet man immer den Hinweis auf ein anzupassendes Impfschema.
Ludwigs Maximilians Universität München
Der Aspekt, dass wir durch den Auslandstierschutz sowie durch die Welpenmafia und ebenso durch Fernreisen und dem Klimawandel wieder häufiger mit bekannten oder bislang hier nicht beobachteten Krankheiten und Zoonosen konfrontiert werden, ist leider eine Tatsache.
Ich finde es gut, dass sich Impfstoffe und Impfregeln zugunsten einer selteneren Imfpung und/oder längerem Impfschutz verändern. Auch kann man ja flexibel Impfen oder reagieren, wenn man in gefährdeten Gebieten Urlaub machen möchte oder wie in Berlin gehäufte Staupe- Fälle bei den Füchsen auftauchen.
Die Füchse werden ja nicht geimpft, da die überlebenden Tiere entsprechend wiederstandsfähiger werden (sollen). Aber ich möchte meine Hunde doch lieber vorbeugend schützen und mich nicht damit trösten, dass die Überlebenden es besser haben, denn wie schnell ist man heute mit den öffentlichen Verkehrsmitteln von A nach B gereist?

Mir ist es lieb, meine Hunde solide nach einem individuellen Impfschema geimpft und ggf mit einem Repellenteffekt (gegen Zecken) ausgestattet zu sehen, denn damit habe ich gute Erfahrungen und die Hunde sind bisher (wer kann schon in die Zukunft sehen?) gesund, vital und bestens in Form.

Ich finde, man sollte immer Nutzen und Schaden abwägen und schauen, womit man gut leben kann. Das bleibt eine individuelle Entscheidung, die aus Lebenserfahrung und Einstellung heraus getroffen wird.

Lieben Gruß Tina
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Re: Kranker Khali

Beitragvon Claudia » 31. Mär 2013 17:52

Ein nicht uninteressantes Buch zu dem Thema:

http://www.amazon.de/Hunde-w%C3%BCrden- ... 048&sr=1-2
LG
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Re: Kranker Khali

Beitragvon Claudia » 2. Apr 2013 18:47

Ich finde das Video sehr interessant, geht zwar um Menschen.....gilt aber halt auch für unsere Haustiere:

http://www.youtube.com/watch?v=yIAp4dRRJR0
LG
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Re: Kranker Khali

Beitragvon Helga » 2. Apr 2013 20:44

Ich finde das Video sehr interessant. Aber man ist total verwirrt: Soll man impfen lassen oder nicht. Aber ich muß sagen, Toby ist unser 3. Hund und wir hatten (bis jetzt) noch nie Probleme nach dem Impfen, also werde ich wahrscheinlich weiter impfen lassen.
Liebe Grüße
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Re: Kranker Khali

Beitragvon Claudia » 2. Apr 2013 21:32

http://haustiereimpfenmitverstand.blogs ... t-und.html

und hier noch ein Link, dann bin ich aber brav ruhig 8)
LG
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