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Krankheiten beim Aussie

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Re: Krankheiten beim Aussie

Beitragvon Tina B. » 15. Mär 2016 13:25

Danke für deine Ausführungen, Brigitte. Du wolltest gerne in Kontakt mit den Besitzern von DaVinci's Geschwistern kommen- ist dir das geglückt?
Es ist sehr schade, dass er so krank ist und wie toll, dass ihr das alles für ihn leisten könnt.
Sicher eine große Belastung. Und ein Beispiel für einen belasteten, kranken Hund- aber auch hier möchte ich anmerken, dass es nicht als "Rassetypisch" zu betrachten ist. Ich hoffe sehr, dass du den Gesundheitsbogen zu Anka geschickt hast, denn dann kann man Fälle sammeln und feststellen, wie häufig so etwas vorkommt.
Leider melden sich ja oft nur die Menschen zu Wort, die etwas zu erzählen haben, und das negative "wiegt" dabei ca 10 mal schwerer als das positive. Und die, die gesunde Hunde haben, haben ja nichts zu beanstanden und erzählen denn auch zu diesem Thema nix.

Ich habe drei gesunde und leistungsstarke Aussies. Zwei gerade 11 geworden.
Und eine "geklaute" Oma, die jetzt 16 wird und uns aufmischt.
Wir haben mit allen Hunden rein interessehalber immer wiederkehrende Gesundheitsüberprüfungen gemacht. Ein mal im halben Jahr besuchen wir unsere THP mit Schwerpunkt Dorn-Therapie und lassen "über die Hunde schauen", und meistens genießen die Hunde eine ausgedehnte "Massage" und selten muss mal eine Verrenkung gerade gerückt werden. Die PL sitzt bei den Rüden und bei Oma nach wie vor, alles ohne Beanstandungen. Unser TA sieht uns sehr, sehr selten, und ich hoffe, das bleibt auch so.

So hat jeder seine Erfahrungswerte. Ich verallgemeinere das nicht; ich stelle andere Erfahrungswerte nicht in Abrede.
Allerdings kann man aus Erfahrungswerten nicht unbedingt etwas Allgemeingültiges ableiten, und daher bin ich beim Thema "Rassetypische Krankheiten" sehr für das weitere Sammeln von Fakten über die Gesundheitsbögen und hoffe, dass sich noch viele Aussie- Leute daran beteiligen.
Vielen Dank an alle, die mitmachen!
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Re: Krankheiten beim Aussie

Beitragvon Da Vinci » 19. Mär 2016 10:00

Hallo Tina,

nein, leider hat das Treffen mit DaVincis Geschwister nicht geklappt.
Ich hätte so gerne gesehen, ob sie sich nach so langer Zeit erkennen und wie sie reagieren.


Um nochmal auf die PL zu kommen - da die PL bei sehr vielen kleinen Hunden auftritt, finde ich es trotz allem verantwortungslos diese nicht mehr zu testen.
Ich möchte meinen DaVinci um nichts auf der Welt vermissen, aber ich würde nie wieder einen Welpen von einem Züchter kaufen, der mir nicht den PL Test vorlegen kann. Klar, eine Garantie ist das auch nicht, aber ein guter Weg. DaVinci ist so gut trainiert und therapiert, auf den ersten Blick merkt das kein Mensch, dass er PL 2 und 3 hat. Man merkt es, wenn wir im Sport nicht aufpassen, wenn er z.B. beim Agility nicht durch die Hürden läuft, sonder nur über die Stange springt, die auf dem Boden liegt. Das ist schon zuviel. Er kann sehr viel machen - wir sind in einer Gruppe mit großen Hunden, da kann DaVinci ganz bequem "unten durch". Nur weil ich Masseurin bin und beim Menschen gewohnt bin, auf Kleinigkeiten in der Bewegung zu achten, habe ich das am nächsten Morgen bemerkt. Wir hatten eigentlich schon vor, ihn zur Zucht zu zu lassen - was wäre dann - kein Test vorgeschrieben - keiner hätte das bemerkt - wenn ich geschwiegen hätte ???????????

Die Verantwortung liegt nicht nur im Verband, sondern beim einzelnen Züchter. Ich bezahle viel Geld, muss dem Züchter "beweisen", dass ich den Hund gut halte und alles für ihn tu. Da kann ich als Welpenkäufer auch eine gewisse Eigenverantwortlichkeit beim Züchter verlangen.

Ich habe das Formular bereits zweimal ausgefüllt - damals als DaVinci noch sehr jung war - und vor kurzem wieder.

Liebe Grüße aus München
Brigitte
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Re: Krankheiten beim Aussie

Beitragvon von den grauen Anfurten » 20. Mär 2016 02:15

Vielleicht ist ja nur das Thema nicht so ideal gewählt. "Vielleicht könnte man besser: Krankheiten, die beim Aussie vorkommen können" nehmen. Denn darum geht es (mir) doch. Wenn deutlich wäre, in welchen Linien Diabetis, Patella und meinet wegen Augererkrankungen oder Schilddrüsenunterfunkion vorkommt hätte man als Züchter doch viel mehr Möglichkeiten, nicht zwei Linien zusammen zu bringen, in denen die gleichen Krankheiten ( schon mal ) aufgetreten sind. Dazu muß aber erst mal die Bereitschaft da sein, etwas zu tun, und die wird erst dasein, wenn mehrere Züchter Probleme ( meinetwegen im Frühstadium wenn nog prozentual wenige Tiere betroffen sind ), erkennen und öffentlich machen. Also in meiner Zucht wären bei 76 Welpen 8 Hunde mit Patella 1 und mehr 10% . Da komm ich ran. Ich teste jetzt jeden Aussie, den ich hier auf den Tisch bekomme, selber. Ist das so korrekt gerechnet Anka/ Tina?
Und ich bin sicher, daß es noch sehr viele Aussie gibt und geben wird, die ein hohes Alter bei bester Gesundheit erreichen werden. Aber deshalb kann man doch mal nach denen schauen, die nicht so viel Glück hatten? Oder sie zumindest ernst nehmen?
Ich frage mich vor allem eines ab: Tina z.B. Deine Rüden haben ja gedeckt. Weißt du, ob die Kinder alle noch leben bzw. ob da Krankheiten aufgetreten sind?
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Re: Krankheiten beim Aussie

Beitragvon Tina B. » 25. Mär 2016 13:00

Hi Brigitte,
du sprichst mir da aus der Seele!
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Die Verantwortung liegt nicht nur im Verband, sondern beim einzelnen Züchter. Ich bezahle viel Geld, muss dem Züchter "beweisen", dass ich den Hund gut halte und alles für ihn tu. Da kann ich als Welpenkäufer auch eine gewisse Eigenverantwortlichkeit beim Züchter verlangen.


Toll, dass du den Bogen schon zwei mal ausgefüllt hast. Danke!

Danke, Iris,
das trifft es meiner Meinung nach tatsächlich besser.

Ich finde- und das fand ich schon immer- es unabdingbar, Probleme möglichst frühzeitig zu erkennen. Für mich als Besitzer selber, und erst recht, wenn man seine Hunde züchterisch einsetzen möchte. Eine enge und offene Zusammenarbeit unter Züchtern und Deckrüdenbesitzern setzte ich voraus und wie immer kann man, den Willen vorausgesetzt, alles optimieren, denn immerhin geht es ja um unsere Rasse.
Doch nie (und bei aller Sorgfalt) wird man vor Überraschungen gefeit sein.
Ob die Kinder alle noch leben, entzieht sich mir, da die Welpenkäufer eher den Kontakt mit den Züchtern pflegen und nicht mit den Deckrüdenbesitzern. Was ja schade, aber normal ist.
Für die Zukunft wünsche ich mir möglichst viele Daten für Anka. Und damit für uns alle. Vielen Dank, Iris, für deinen umfangreichen Einsatz :klasse_gemacht:

Lieben Gruß Tina
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Re: Krankheiten beim Aussie

Beitragvon Jiri » 25. Mär 2016 15:45

Okay, wir setzen hoffnungsfroh voraus, dass alle Züchter und Deckrüdenbesitzer offen und ehrlich miteinander zusammenarbeiten.
Das wäre das Optimale.

Die Hauptverantwortung liegt sicher auch beim einzelnen Züchter, das sehe ich auch so.

Nur die Käufer eines Welpen müssen ja irgendwoher wissen, worauf sie achten müssen. Wie sollen sie sonst einen verantwortunsvollen Züchter erkennen?
Wenn ich als Interessent keine Ahnung von Patella Luxation habe, werde ich den Züchter doch gar nicht nach Untersuchungsergebnissen seiner Zuchthunde und des Deckrüdens fragen.

Wenn man die Verantwortung komplett dem einzelnen Züchter überlässt, muss der Interssent schon sehr versiert sein, um zu erkennen, wie bemüht der einzelne Züchter jetzt wirklich ist. Gerade wenn es auch ansonsten schwierig ist, an entsprechende Informationen über "vorkommende" Krankheiten zu kommen.
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Krankheiten beim Aussie

Beitragvon Tina B. » 25. Mär 2016 18:34

Ach, da bin ich ja zufrieden.
Dann schauen wir hoffnungsvoll in die Zukunft. Stillstand ist Rückschritt!
Ich ändere noch schnell den Titel dieses Themas, Danke. "Vorkommende" Krankheiten trifft es tatsächlich besser; denn Krankheiten können tatsächlich immer vorkommen und manchmal treffen sie einen auch ganz unverhofft und egal, wie sorgfältig etwas geplant wurde.
Und die Frage: "angeboren oder erworben?" wird sicher weiterhin verfolgt. Darum kümmern sich die Züchter, Deckrüdenbesitzer, der KfT, VDH, FCI, die Wissenschaft, die immer neue Möglichkeiten schafft, um diese Frage abzuklären und nicht zuletzt ein mündiger Käufer, der sich umfassend informiert und informieren lässt. Ich meine, wir haben das Zeitalter der digitalen Revolution :a007:

Lieben Gruß Tina
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Re: Krankheiten beim Aussie

Beitragvon Bettina » 3. Apr 2016 18:46

Tina B. hat geschrieben:Ich ändere noch schnell den Titel dieses Themas, Danke. "Vorkommende" Krankheiten trifft es tatsächlich besser; denn Krankheiten können tatsächlich immer vorkommen und manchmal treffen sie einen auch ganz unverhofft und egal, wie sorgfältig etwas geplant wurde.


Also mich als Züchterin haben diese "vorkommenden Krankheiten" nun zu oft getroffen, obwohl ich so sorgfältig geplant und recherchiert habe. Unglücklicherweise sind auch alle Krankheiten erst immer im höheren Alter aufgetreten, sodass ich diese bei Zuchtbeginn, ausschließen konnte. Ich frage mich schon langsam, wie alt Zuchttiere sein müssen, um alle Risiken auszuschließen? Nachdem ich nun selber, trotz aller Sorgfalt, drei SDU Hunde habe und nun auch PL-Probleme, habe ich mich für eine Zuchtaufgabe entschieden.
Zudem möchte ich zu diesem Thema noch einmal anzweifeln, dass es nicht auch in anderen Zwingern, Gesundheitsprobleme gibt.....Leider ist die Resonanz hier, selbst intern unter Züchtern, ja sehr mangelhaft! Besonders hier in Deutschland, finde ich ich seit Jahren keine Zusammenarbeit mehr, eher gespaltene Gruppen, die wiederholt immer die selben Deckrüden bevorzugen und daher die Genpopulation immer mehr einschränken. Ich habe aber auch schlechte Erfahrungen, mit Nachfragen von Deckrüden im Ausland gemacht. Nur die Ehrlichkeit kann siegen, das ist meine Meinung!!!!
Egal wie wenig Geld und Besitz du hast, einen Hund zu haben, macht dich reich!

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