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Kryptorchismus ...

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Kryptorchismus ...

Beitragvon Petra-Kid » 23. Aug 2013 23:35

Hallo zusammen,

wir haben ein kleines Problem. Bei Mika hat es ein Hoden vorgezogen irgendwo (wo auch immer) zu bleiben und ist bisher noch nicht in den Hodensack abgestiegen :shock:
Eine TÄ sagte uns das gleich bei der zweiten Impfung hier oben. Wir riefen die Züchterin sofort an, und sie sagte, dass bei der Wurfabnahme alle Rüden bereits 2 Hoden gehabt hätten, und zwar genau dort, wo sie sein sollten ... Wir sollten da nichts unternehmen und auch nicht massieren oder so, der fehlende käme auch noch runter ...

Gestern waren wir zur Tollwutimpfung (ich habe gewartet, bis die Zahnung durch ist). Wir waren bei einer anderen TÄ, weil die erste so merkwürdig zum Mika war (sie mag anscheinend keine kleinen Hunde, das haben wir nun leider schon mehrfach gehört :-? ) und so blöde geimpft hat, dass er laut schrie!! Die meinte nun, dass wir uns keine Hoffnungen mehr machen sollten, da mit 6 Monaten schon alles durch sei. Sie empfahl uns die Kastration des vorhandenen normalen Hoden und die Bauch-OP des "verschwundenen" Hoden in einem Aufwasch zu machen.

Ich sagte ihr, dass wir das aber erst, wenn nötig, machen lassen würden bis der Kleine ein Jahr alt ist, damit er auch wirklich erwachsen werden kann ....

Sind die kleinen Hunde mit einem Jahr reif genug?

Muss man denn den vorhandenen einzelnen Hoden auch gleich entfernen??? Wie oft passiert denn eine Hodendrehung??? (angeblich kann das vorkommen)

Dass der Hoden aus dem Bauchraum bzw. der Leiste raus muss leuchtet mir ein wegen der erhöhten Temperaturen dort. Der Hoden könnte dann entarten, und wir hätten mal wieder Hodenkrebs usw. Hatten wir mit Hund 2 und dem Kid ja auch :-(

Habe schon im Internet recherchiert. Mit homöopathischen Mitteln klappt das selten (wäre auch jetzt zu spät, aber wir sollten ja abwarten ...), mit Hormongaben solle man bei jungen Hunden vorsichtig sein.

Was meint ihr, was meinen die Züchterinnen unter euch?

Die Züchterin von Mika erzählte mir, dass ein Bruder von Mika das ebenfalls habe (der große Rüde. Mika war der kleinste Rüde ...) und zuvor noch niemals, und dass sie dann Mika an unserer Stelle mit einem Jahr kastrieren lassen würde, und zwar komplett. Die Kosten dafür will sie übernehmen.

Muss die komplette Kastration denn eigentlich sein? Sollte der Hoden irgendwann entarten im Alter (wie bei zweien unserer Hunde) würde doch dann erst eine OP ausreichen, oder? Nur um ihm eine eventuelle OP zu ersparen muss er doch nicht gleich komplett kastriert werden *grübel*
Aus medizinischen Gründen und wenn es sein muss, dann bin ich natürlich auch für eine Kastration ....

Ansonsten war hier wieder was los: Mir ist vom Kühlschrank von ganz oben über 1 Kilo TK-Blättermagen auf den Hinterkopf geflogen, als ich mich bückte und von ganz unten was aus dem Schrank nehm ... *auaaaa* (3 Tage Gehirnerschütterung)

Dann bin ich diese Woche durch ein Flüsschen gewatet, um Mika zu animieren, ins Wasser zu gehen, und die Erde sackte plötzlich ein und ich rutschte in den Matsch und ins Wasser :shock: - aber ich habe mir nur alles verstaucht und nix gebrochen *lach*

Männe hat ein Beweisfoto gemacht:
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Männe und Hund blieben sauber und blütenrein, und ich lief durch die Gegend - nass und voller Schlamm, als ob ich mir in die Hose gemacht hätte

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Liebe Grüße
von Petra und Mika dem kleinen Japaner sowie Kid ganz fest im Herzen!
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Re: Kryptorchismus ...

Beitragvon von den grauen Anfurten » 24. Aug 2013 13:17

Da gibt es wirklich zwei unterschiedliche Meinungen. Die einen sagen regelmäßig zum Ultraschall und wenn nötig den Hoden im Bauchraum entfernen wenn der sich im Alter verändert. Hodenkrebs ist meistens gutartig, oder hast du da mit zwei Fällen andere Erfahrung? Ich hatte mal ein Uraltteil von Afganen aufgefangen, der hatte Hodenkrebs - gutartig. Nie wieder Last bekommen. Einen Deerhound kannte ich, der hatte den Hoden fühlbar in der Leiste. Als der sich mit einmal stark vergrößerte- ( ich sah ihn nur alle 6 Monate und die Frau war über 80 ) schnipp, Hoden ab- ( der Hund war auch schon 8 ) und er hat noch 1,5 Jahre gelebt. Ist dann an Magendrehung gestorben. Das hat sein Frauchen aber nicht mehr mitgemacht. Jetzt kenne ich einen Westi, der beide Hoden in der Leiste hat. Er kommt alle 3 Monate und ich halte es im auge. Bisher ( 8 Jahre ) noch nix.

Die andere Meinung ist, das sehrwohl ein erhörtes Risiko besteht, und daher Kastration. Aber warum nicht nur der im Bauchraum. Kann der einzelne Hoden sich schneller verdrehen???
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Re: Kryptorchismus ...

Beitragvon Tina B. » 24. Aug 2013 13:49

Hi Petra,

du bist mir ja eine- läßt dir so ein dickes Packet auf den Kopf fallen :roll:
Hoffentlich geht es dir inzwischen wieder gut! Was für ein Pech. War es eine große Beule?
Ich habe auch schon Erfahrung mit wunderbaren matschverzierten Spaziergängen...da muss man halt durch, nicht wahr?

Kryptorchismus bedeutet eigentlich, dass ein Hoden erst gar nicht absteigt. Wenn bei der Wurfabnahme aber beide Hoden vorhanden waren, habt ihr sie denn später selber mal kontrolliert, gefühlt, gesehen?
Es ist möglich, dass beide Hoden vorhanden waren, sich aber einer wieder zurück gezogen hat.

Ich habe jetzt ein/zwei nette Seite gefunden, die alles recht gut erklären:

http://www.tierpraxis-leipzig.de/index. ... orchismus/
http://www.doggen.info/index.php/gesund ... torchismus

Im Prinzip scheidet der nicht abgestiegene Hoden später Östrogene aus, die den Rüden beeinträchtigen können. Und es kann durchaus ein Hoden erhalten bleiben, wenn operiert wird-empfohlen wird nur, zwecks Unterbindung der Fortpflanzung, dann den Rüden zu sterilisieren. Natürlich nur, wenn der Hoden "normal" ist.
Wisst ihr denn nicht, wo der Hoden ist? Oder wie lange er "weg" ist? Wenn er erreichbar ist, dann kann er doch auch runtermassiert werden? Damit wird das Hodenband gedehnt und so kommt der Hoden, wenn alles stimmt, wieder in sein Säckchen.

Tz tz tz , immer was anderes!

Lieben Gruß Tina
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Re: Kryptorchismus ...

Beitragvon Maren » 24. Aug 2013 13:57

Also Erfahrung hab ich keine, aber meine Intuition sagt mir in dem Fall: wenn operieren, dann nur den Hodem im Bauchraum, und zwar entweder runterholen (wenn das möglich ist) oder ganz raus. Den "normalen" würde ich in Ruhe lassen.
So wie in dem ersten Link empfohlen, die Sterilisation ist dazu ja auch möglich, finde ich dann eine gute Idee. Dann ist der Hund intakt aber nicht zeugungsfähig, klingt doch vernünftig.
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Re: Kryptorchismus ...

Beitragvon anka66 » 26. Aug 2013 18:01

Über manche TÄ kann man sich wirklich nur wundern. Da würde ich auch nicht mehr hingehen.

Ob es durch Kryptorchismus bei Hunden zu krankhaften Veränderungen kommt oder nicht, kann niemand voraussagen. Neben der Gefahr einer Tumorbildung kann es aber auch zu hormonbedingten Hauterkrankungen kommen, weiterhin sind Verhaltensauffälligkeiten wie Ängstlichkeit und damit verbundener Aggressivität bekannt. Das kann, muss aber nicht passieren.

Möglicherweise kann der hochverlagerte Hoden wieder in den Hodensack zurückversetzt werden. Die OP sollte jedoch möglichst beim Junghund durchgeführt werden. So hat man einen vollständig wiederhergestellten Hund, den man allerdings am besten direkt sterilisieren lassen sollte.

Ich bin fürs Kastrieren, so ist man auf einen Schlag alle Sorgen los. Außerdem könnt Ihr Euch auch noch mehr Zeit zum Überlegen lassen und Euch evtl. noch mit anderen TÄ besprechen. Kastrieren kann man ja dann auch noch später.
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