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urin

Beitragvon australianterrierfan » 12. Okt 2009 20:33

Hallo Mona

evt hast du schon zu lange abgewartet.Nach dem Schlafen raus [smilie=roses.gif] danach Fressen, und nochmals raus [smilie=roses.gif]

Ohren zurück legen, muss nicht ein schlechtes Zeichen sein,denn der Aussi hat ein ganz grosses Ohrenspiel.

Was Welpen auch machen sind sogenannte freudenbächlein.( nicht alle)
diese sind oft nur grad zwei tröpfchen.Nun muss du lernen deine Hund zu lesen [smilie=smilie_stern.gif] sollte es aus freude passieren, dürft Ihr den Hund nicht so stürmisch begrüssen sonder wortlos auf den Arm und dann begrüssen denn dort lässt sie nichts laufen [smilie=shocked.gif]
lg lilly
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Beitragvon Mona » 12. Okt 2009 23:02

Ich habe vorhin gelesen, das es sich um eine Beschwichtigungsgeste bei Welpen und Junghunden handelt, die mit rudelfremden Hunden zu tun haben, die dominant daherkommen.
Ich denke, da sie uns noch nicht so gut kennt, das es sich um dieselbe Unsicherheit handelt. Es passiert ja nur, wenn wir nicht welpenmäßig in hohen Tönen "säuseln", sondern einen tieferen, strengeren Ton anschlagen. Wir müssen eben lernen, unsere Sprache zu studieren.
Gruß,
Mona

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Beitragvon anka66 » 13. Okt 2009 21:14

Es ist schon sehr schwierig, solche Sachen aus der Ferne zu beurteilen. Aber Julie ist halt ein Hund und benutzt alle Möglichkeiten, die sie hat, um sich mitzuteilen. Wie Du schon sagtest, versucht sie Euch zu beschwichtigen, indem sie die Ohren anlegt, wahrscheinlich auch etwas den Kopf runternimmt und Urin absetzt. Ihr könnt froh sein, dass sie so deutlich kommuniziert.
Am besten so tun, als ob ihr das gar nicht gemerkt habt, den Hund schweigend (vorsichtig) hochheben und rausbringen zum Pipiplatz.
Jedes Schimpfen oder auch Aufmuntern verstärkt es vielleicht noch.

Wenn sie aus Freude wild wedelnd sich auf die Seite schmeißt und Urin ablässt, wird sich das wahrscheinlich bald von selbst geben, sobald sie etwas älter wird.

Das Julie nicht mit vor die Türe gehen will, ist auch völlig normal. Welpen entfernen sich nicht sehr weit von ihrer Höhle, instinktiv wissen sie, dass es sehr gefährlich werden kann. Ganz langsam Woche für Woche erkundigen sie ein Stückchen mehr von der Umgebung.
Das passt jetzt nicht so gut in unseren Lebensplan und der Welpe soll ja auch viel kennenlernen und umweltsicher werden. Also, Julie auf den Arm nehmen und ein Stück vom Haus weggehen (bis man es nicht mehr sieht) oder wegfahren und dann spazierengehen. Zwischendurch einfach mal raus aus der Wohnungstür, Hundchen füttern und wieder reingehen.

Warum sie bellt? Bestimmt ist sie nicht aggressiv sondern einfach nur unsicher. Noch ist sie sehr klein und versucht es mit Angriff ist die beste Verteidigung. Entweder musst Du ihr den Arztbesuch so schmackhaft machen, dass sie glatt die anderen Hunde vergisst (Ablenkung Leckerlis, Spielen), aber das ist schwierig, wenn sie sich schon eingebellt hat, oder erstmal in der Hundeschule Hundekontakt üben.

Sie kennt zwar viele verschiedene Hunde, große und kleine, aber jetzt ist sie auf einmal alleine und muss den Aufpasserjob übernehmen. Da musst Du klipp und klar durchgreifen und zeigen, dass Du der Anführer und Regler bist, z.B. keine Kontakte an der Leine, immer gehst Du zuerst auf andere Leute oder Hunde zu, dann darf Julie erst hin, aber nur wenn Freilauf möglich ist und so kannst Du auch abchecken, ob die anderen Hunde verträglich sind. Später hast Du auch einen Hund, der nicht überall hinrennt und jeden sofort anspringt (auch kleine Hunde haben dreckige Pfötchen). Ich kann Dir dazu nur das Welpenerziehungsbuch von Anton Fichtlmaier empfehlen, das ist wirklich gut.
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