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Sozialisierung beim Aussie-Welpen...

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Sozialisierung beim Aussie-Welpen...

Beitragvon Petra-Kid » 26. Okt 2009 17:18

Hallo zusammen,

mir ist da gerade noch was eingefallen:

Die Welpen größerer Rassen (wie Kid z.B.) werden ja mit 8 Wochen an die Besitzer abgegeben.
Man hat dann genügend Zeit (4 Wochen), um den Kleinen so nach und nach zu sozialisieren, ohne ihn zu überfordern.

Irgendwo hörte ich jetzt, dass die Welpen kleinerer Rassen aber generell erst mit 10-12 Wochen abgegeben werden. Ist denn da noch genügend Zeit? Angeblich endet die "Prägungsphase" ja schon in der 12. Woche??

Verwirrte Grüße
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Beitragvon australianterrierfan » 26. Okt 2009 18:27

Hallo Petra-Kid

die Prägephase geht von 8-16 wochen.Sollte mal ein Welpe dabei sein der
etwas länger braucht haben wir auch schon mal mehr in die Welpenschule behalten.Aber es gibt auch Welpen die schneller fertig sind ,die dürfen
dann nicht mehr kommen sondern sind dann reif für die Junghundeschule.

lg lilly
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Beitragvon Jumper » 26. Okt 2009 18:45

Hallo Petra, hallo Lilly,

Petra meinte wohl die Übergabe vom Züchter an die neuen Besitzer.
Wir geben die Welpen mit 8 Wochen ab, weil die Kleinen sich problemlos auf die neuen Familien einstellen. Wir haben damit gute Erfahrungen gemacht.
Mir ist aufgefallen, dass die Welpen, je länger sie im alten Rudel bleiben, sich selbst genug sind. D.h.: spielen und toben lieber miteinander und testen, wer der Stärkste ist.
Die Prägephase endet nach der 12. Lebenswoche, aber es ist nichts verloren, denn der Züchter kümmert sich und versucht die Welpen so gut wie möglich auf ihr weiteres Leben vorzubereiten.
Gruß
Anke
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Beitragvon Petra-Kid » 26. Okt 2009 18:56

Hallo Lilly,

danke für die Info [smilie=smilie_stern.gif]

Liebe Grüße
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Beitragvon Marcjanna » 27. Okt 2009 00:22

Hallo
Ich habe folgendes gelesen: (egal ob große oder kleine Rassen)
Mit 8 Wochen trennen sich die Welpen von der Mutter und die Erziehung übernimmt ab jetzt das Rudel. Aber bis zur 12 Woche geht grundsätzlich um spielen und kennenlernen. Bis zur 12 Woche wird der Welpe mit „Handschuhen“ behandelt, aber ab der 12 Woche fängt die richtige Erziehung im Rudel an … und es gibt dann kein Pardon mehr … Es wird Rangordnung gelernt usw…

Einige Hundezüchter geben dann die Welpen erst ab der 12 Woche weg. Sie argumentieren: das Zusammenleben im Rudel ist sehr wichtig, dass der Hund dann richtig sozialisiert ist.

Einige sagen aber: wir geben die Welpen ab der 8 Woche weg, da sie dann sich besser in den neuen Rudel einfügen werden, eben durch spielen mit den Menschen bevor die richtige Lernphase beginnt…

Sucht Dich was aus !
[smilie=spy.gif]

Grüße
Marcjanna
Rori und Tosia
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Beitragvon Petra-Kid » 27. Okt 2009 11:14

Hallo Marcjanna,

da unser nächster Hund ja auf jeden Fall wieder vom Züchter sein soll, lasse ich mich einfach überraschen ...

Entweder wir bekommen ihn schon mit 8 Wochen (wie Kid), oder halt später, aber ein richtiger Züchter unternimmt ja dann auch schon allerlei zur Sozialisierung "seiner" Welpen!!!
Zumindest lese ich das oft auf den HP's der Züchter und bin dann immer schwer beeindruckt, wie viel Mühe sie sich mit den Kleinen geben [smilie=roses.gif]

Liebe Grüße
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Beitragvon australianterrierfan » 27. Okt 2009 13:30

Hallo petra

es kann ganz gut vorkommen dass in einem Wurf eine welpe gepiesackt
wird von den anderen.So ein Hund kann sich nicht wohlfühlen und blüht auf wenn er alleine ist.Das sozialiesiern beim Züchter ist super,auch auf
gegenstände im Gartet etc.Aber dass es andere Rassen gibt das wird der
welpe erst in der Welpenschule merken.Das ist auch der Grund warum wir in der Welpenschule geschwister trennen,denn sonst spielen diese nur mitteinander und können auch sogenattes päckli schnüren das heisst beide gehen auf andere welpen los.
denn auch die Farben spiel eine Rolle auf dem Platz gibt es alles an fellvariationen.Meine Bekannte hatte so einen Aussi der es nicht gut hatte.
Aber das war vor ca 25 jahren da wusste man noch nicht das ,was wir heute wissen gut so
lg lilly
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Beitragvon anka66 » 27. Okt 2009 14:56

Ja, Lilly, das stimmt. Es ist sehr wichtig, dass die Welpen auch andere Hunde, verschiedene Rassen und auch Menschen kennenlernen.

Wir haben allerdings die Erfahrung gemacht, dass gerade die Welpen, die wir länger behalten (wir geben sie frühestens mit 10 Wochen ab, aber durchaus nach Absprache auch erst mit 12 oder 16 Wochen), besser mit der Umstellung klar kommen. Erstens lernen sie wirklich noch viel von unseren anderen Hunden (Mami, Tante, Onkels, Russen) und sind auch viel freier und mutiger in fremden Umgebungen und zweitens trauen sich viele frischgebackene Hundebesitzer mit so einem kleinen Welpen gar nicht raus. Erst muss er sich zuhause neu eingewöhnen und dann haben viele Angst gerade vor Begegnungen mit Großhunden. Und schon ist die wichtige Prägephase vorbei.

Da es erwiesen ist, dass mehr Hunde eingeschläfert werden, weil sie nicht richtig sozialiert wurden, als dass Welpen eingegangen sind, die noch nicht genügend Impfschutz haben, gehen wir schon mit 6-7 Wochen mit ihnen auf die Straße, machen Leinentraining, gehen mit 8 Wochen (nach der 1. Impfung) auch sofort mit ihnen in die Hundespielstunde und versuchen den Kleinen alles beizubringen, so wie wir es mit den Welpen tun würden, die wir selber behalten wollen.

So machen wir es mit den Aussies und den Russen und schaffen damit eine hervorragende Grundlage für die weitere Erziehung bei den neuen Hundebesitzern.

...und außerdem macht uns das alles unheimlich viel Freude.
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Beitragvon Petra-Kid » 27. Okt 2009 15:03

Hallo Anka,

ich glaube, ich mag später mal einen Welpen von euch [smilie=smilie_stern.gif]
Besonders, wo ihr doch gleichzeitig die großen schwarzen Terrier züchtet [smilie=neener.gif]

Apropos Terrier: Ist der schwarze Notfall-Russe ein ehemaliger Welpe von euch?
Was ist passiert, dass er wieder zur Verfügung steht? Armer Kerl, der ist doch gerade im besten Alter [smilie=sad.gif]

Liebe Grüße
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Beitragvon anka66 » 27. Okt 2009 18:23

Lesko ist tatsächlich einer von unseren Nachzuchten. Er war schon als Welpe extrem anhänglich an seine Menschen und sehr aufmerksam gegenüber seiner ganzen Umgebung, aber auch völlig friedlich zu anderen Hunden. Wir haben ihn dann zu einer sehr netten Familie mit einem älteren Kerry Blue Rüden und einer Kerry Hündin gegeben. Leider fing der Kerry Rüde relativ früh an, Lesko zu mobben und versuchte, ihn möglichst klein zu halten.
Bis Lesko 2 1/2 Jahre alt wurde, ließ er sich auch noch alles gefallen. Dann allerdings wehrte er sich beim nächsten Angriff und biß einmal heftig zu. Der Kerry hatte ein dickes Loch im Hals und war ein paar Tage außer Gefecht, aber so ein Kerry gibt ja nicht auf. Somit musste der Jüngere weichen.

Wir halfen bei der Vermittlung und Lesko kam zu einem hundeerfahrenen Ehepaar, die immer Hunde aus dem Tierheim nahmen. So auch ihre jetzige Riesenschnauzerhündin, mit der sich Lesko super verstand. Zuerst waren wir bei den Leuten, sind gemeinsam spazieren gegangen, haben alles genau geschildert, auch dass er extrem wachsam ist (was schließlich auch Rassestandard ist). Nach ein paar Tagen Bedenkzeit wollten sie ihn dann unbedingt haben.
Anfangs waren sie total begeistert und schickten e-mails und Bilder, wie toll alles klappen würde. Leider kamen dann zwei unglückliche Zufälle kurz hintereinander:
1. Besuch in der Wohnung, Lesko wurde vom Hausherrn am Halsband kurz gehalten, der männliche Besucher streichelte zuerst die Riesenschnauzerhündin, drehte sich dann um, den Arm rüberschwingend um Lesko zu streicheln und zack so hat dieser ihn in den Arm gebissen, dass es zwei Löcher gab.
2. Die Leute wollten mit den Hunden fahrradfahren gehen und standen nun an einem Waldweg mit den Fahrrädern und ließen beide Hunde frei laufen. Was sie nicht gesehen hatten, war, dass ein Stück weiter sich ein Mann mit seinem KLeinhund in den Büschen versteckte, weil er es mit der Angst bekommen hatte. Lesko übersah ihn natürlich nicht, stürzte sich in die Büsche und schnappte sich den Kleinhund. Er lies ihn sich ohne Probleme wieder abnehmen und es gab zum Glück auch nur ein paar Löcher.

Also fühlten sich die Leute dem Ganzen nicht gewachsen und brachten ihn am selben Tag wieder zurück. Die alten Besitzer wollten ihn allerdings auch nicht mehr und bevor er ins Tierheim musste, landete er wieder bei uns.

Nachdem Lesko merkte, dass er mit uns zusammen sicher vor anderen Hundeangriffen ist und wir ihm ein geregeltes Leben bieten, verhält er sich anderen Hunden gegenüber neutral, er hört sehr gut, spielt gerne, ist sehr anhänglich und lässt sich auch gerne vom Besuch streicheln.
Allerdings wird er sich nie mit Kleinhunden verstehen, kennt keine Kinder und wird immer äußerst wachsam bleiben.

Wenn wir nicht schon drei Russen hätten, würden wir ihn glatt behalten, aber das ist einfach zu viel, damit wird man keinem Hund mehr gerecht. Da wir aber sehr hohe Anforderungen an die neuen Besitzer stellen, haben wir noch keine passende Person gefunden. Es muss doch noch irgendwo jemanden geben, der genügend Hundeverstand hat und einen wirklich treuen Wachhund zu würdigen weiß.
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